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Das Gehäuse
Barocke Rankengardinen schließen
die Öffnungen oberhalb der Prospekt-pfeifen ab. Vergoldete Zierraten
unter den Pfeilern und an den Konsolen, zum Teil aus Blattwerkornamenten
bestehend, sowie unter dem Mittelturm der geflügelte Kopf einer
Engelputte tragen zur Belebung der Orgelfassade bei.
Ende des Jahres 1726 erhielt das
Gehäuse der neuen Orgel seine Farbfassung durch den Dresdner Kunstmaler
Carl Christian Fritsche. Es wurde allerdings, nachdem die Orgel in die
1886 neu erbaute Kirche umgesetzt worden war, mit einer
Holzimitationsmalerei überfasst, um es der farblichen Innengestaltung
des neuen Kirchenraumes anzupassen. Im Zuge der Kirchen-Renovierung 1962
wurde die barocke Farbfassung von 1726 wieder freigelegt.
Zwar weist der heutige Zustand der Originalfassung einige Beschädigungen
und Farbverluste auf, doch hat er „als ein seltenes Beispiel einer
barocken Prospektfassung noch seine authentische Erscheinung behalten“
(Reiner Müller, Restaurator, 2006).
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