Das Gehäuse

Ende des Jahres 1726 erhielt das Gehäuse der neuen Orgel durch den Dresdner Kunstmaler Carl Christian Fritzsche seine Farbfassung, die in großen Teilen einschließlich der Vergoldungen noch original erhalten und nach Auskunft des Landesamts für Denkmalpflege Sachsen von herausragender Qualität ist. Im sächsischen Raum findet sich kaum eine vergleichbar virtuos ausgeführte Gehäusefassung.

Rankengardinen schließen die Öffnungen oberhalb der Prospektpfeifen ab. Vergoldete Zierraten unter den Pfeilern und an den Konsolen, zum Teil aus Blattwerkornamenten bestehend, sowie unter dem Mittelturm der geflügelte Kopf einer Engelputte tragen zur Belebung der Orgelfassade bei.

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