Die Geschichte der Orgel

Ende Juli 1724 schlossen der Patron der Kirche, Carl Christoph von Römer auf Rauenstein , und der Orgelbauer Zacharias Hildebrandt einen Vertrag, der zunächst nur die Versetzung und Erneuerung der alten einmanualigen Orgel vorsah. Oberaufseher von Römer, der in der Kirche bauliche Veränderungen vornehmen ließ, entschloss sich „nach des Pfarrers selbst eigenen Geständnis“, da der Orgel „mit einer Reparatur . . . nicht Zu helffen“ sei, zu einem Neubau.

Ihren Standort bekam sie auf dem „Singechor“ über dem Kanzelaltar auf der Ostseite der alten Kirche.
 


Der Orgelforscher Ulrich Dähnert vermutet: „Was letzten Endes Patron und Pfarrer bewogen hatte, eine neue, größere Orgel bauen zu lassen, war zweifellos auch der Ehrgeiz, unter keinen Umständen hinter dem in der Nachbarschaft gelegenen Dorfe Forchheim zurückzustehen, wo George Bähr eine neue Kirche, und Gottfried Silbermann für diese zur selben Zeit eine zweimanualige Orgel baute, die beide zugleich am 23. April 1726 eingeweiht wurden.“

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